In Richtung Gibraltar!

 

Am 31.8.03  war es endlich soweit, wir legten von der Marina Almerimar ab, und segelten los Richtung Gibraltar. Nach ein paar Stunden kreuzte eine Wasserschildkröte mit gut einem Meter Durchmesser, von uns unbeeindruckt, unseren Weg und schwamm weiter nach Süden.

In der Nacht wurde der Wind stärker und drehte immer weiter nach Westen. Wir mussten schließlich die Segel bergen und den Motor starten.

Am 1.9. um 1500h klarierten wir in Gibraltar ein und vertäuten Baloo in der Marina Bay Marina. Gibraltar ist ein sehr beeindruckender Ort an der spanischen Küste und doch so britisch. Der riesige Felsen „the Rock“ beherrscht die Stadt und ist von weitem zu sehen. Die Strassen sind voll mit englischen Touristen, die nur ein paar Pfund für den „Inlandsflug“ von London nach Gib zu bezahlen haben. Gin und Zigaretten sind äußerst billig, alles andere eher teurer als in Spanien. Wir passierten fast täglich „the frontier“, den Grenzübergang nach Spanien, um in der Grenzstadt La Linea mit unseren Freunden Carol und Bob ins Internetcafe(Wetterbericht) und anschließend zum Chinesen essen zu gehen. Bevor man die Grenze erreicht, muss die Landepiste des Flughafens überquert werden. Startet oder landet gerade ein Flugzeug, so wird der Schranken heruntergelassen und man muss warten. Gibraltar ist einer der großen Treffpunkte der Yachtszene, die einen „gehen“ ins Mittelmeer, die anderen kommen von dort; jeder Segler hat seine Story parat und erzählt sie auch gerne. Wir warteten sehnsüchtig auf Ostwind, um die „Strasse“ zu passieren und weiter nach Madeira segeln zu können.

     

Marina Bay-Gib.    Airport-Gib.